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Welche Probleme haben die deutschen Altenheime?

Die Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland geht dahin, dass es in Zukunft immer mehr Senioren geben wird und weniger junge Menschen. Mit diesem Trend steigt auch die Anzahl derer, die im Alter Pflege und Betreuung brauchen. Menschen ab 50 sorgen sich daher bereits jetzt um ihre Zukunft im Rentenalter, denn die Versorgung und Pflege ist kostspielig und nicht immer einfach zu organisieren.

Seniorenheim in Deutschland - unerschwinglich für Ältere

Während die Kosten für Lebenshaltung steigen, werden Renten und Bezüge nur geringfügig erhöht. Daher sind immer mehr Rentner in Deutschland von Altersarmut bedroht. Wer alt und krank ist und keine Angehörigen hat, die sich gegebenenfalls um die Versorgung kümmern können, steht oft völlig hilflos da, denn die Kosten für die Unterbringung in einem Seniorenheim sind für rund 400.000 deutsche Rentner unerschwinglich (mehr unter webseite). Beträge von rund 3000,00 Euro im Monat für die Pflege in einer Einrichtung sind keine Seltenheit. Viele Rentner haben jedoch nur rund 800,00 Euro im Monat zur Verfügung. Wie also von diesem kleinen Budget auch noch die Pflege finanzieren?

Pflegeheim in Deutschland - lange Wartezeit

Wer selbst pflegebedürftig ist oder nach einem Platz in einem Pflegeheim für Angehörige sucht, muss oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Nicht immer gelingt es zeitnah einen Pflegeplatz zu finden. Dies gilt für viele Regionen in Deutschland, was man auch in dutzenden Presseberichten lesen kann (z. B. http://www.zdf.de/zdfzoom/die-qualitaetskontrolle-ueberdenken-36714960.html). Die längsten Wartezeiten haben qualitativ gute Heime. Hier liegen die Wartzeiten bei mehreren Monaten, sogar bis zu einem Jahr.

Deutsche Altenheime bieten Pflege nach Stoppuhr

Die erste Pflegereform in den 90er Jahren, durchgeführt von Horst Seehofer, dem heutigen bayrischen Ministerpräsidenten, brachte eine entscheidende Veränderung. Die Pflege im Minutentakt wurde eingeführt. Je nach Pflegestufe gibt es genau Vorgaben wie viel Zeit eine Pflegekraft für Hilfe beim Aufstehen, Duschen, Essen, Ankleiden und Medikamente verabreichen aufwenden darf. Sollte der Hilfebedarf höher sein, wird dies von der Pflegekasse nicht berücksichtigt und auch nicht finanziert. Daraus resultiert eine personelle Unterbesetzung in vielen deutschen Heimen. Dies gilt vor allem für Heime mit vielen Schwerstkranken und Demenzerkrankten, denn hier ist der Hilfebedarf besonders hoch. Ein Wust an Bürokratie macht die Pflege zusätzlich schwer, denn jeder noch so kleine Handgriff muss häufig doppelt und dreifach dokumentiert werden. Diese Zeit fehlt für die Betreuung der Senioren. Eine individuelle Pflege der Heimbewohner ist aus Personalmangel in den meisten Einrichtungen nicht machbar. Die Zeit reicht für das Pflegepersonal gerade aus, um den Grundbedürfnissen wie Waschen, Ankleiden und Essen gerecht zu werden.

Pflegeheim im Ausland als eine alternative Lösung?

Immer mehr deutsche Pflegebedürftige können wegen der hohen Kosten die Pflege in einem Altenheim in Deutschland nicht mehr bezahlen. Der Umzug in das Ausland ist dann eine Alternative. Die Versorgung Älterer und Pflegebedürftiger in Osteuropa ist beachtlich gut.

Pflegeheim im Ausland als Alternative

Bis zu 3.000 Euro und mehr kostet ein deutscher Pflegeheimplatz. Für Menschen mit einer kleinen Rente ist das trotz der ihnen zustehenden Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung unbezahlbar. Für die vollstationäre Pflege zahlt die Kasse in der höchsten Pflegestufe 1.612 Euro pro Monat. Nur wenig mehr, knapp 2.000 Euro, sind es für Härtefälle. Da bleibt für den Pflegebedürftigen eine Lücke von mindestens 1.000 Euro, was allein die Heimkosten angeht. Das Geld für das tägliche Leben, auf das auch ein alter Mensch einen Anspruch hat, zählt bei der Rechnung noch nicht mit. Ein Pflegeheim im Ausland ist deshalb eine gute Alternative. Heime in Ländern wie Tschechien oder Ungarn, Polen oder der Slowakei aber auch Thailand haben den Trend erkannt und sich auf Patienten aus Westeuropa spezialisiert. Dort wird weit günstiger gepflegt als in Deutschland aber auf keinen Fall schlechter. Das Personal spricht deutsch, oft kommen die Betreiber aus der Bundesrepublik. Die Qualität der Heime ist gut, immerhin will man ja Gäste haben.

Seniorenheim im Ausland mit Fachkräften

Auch die Qualität bei der Ausbildung der Pflegekräfte ist nicht schlechter als in Deutschland. In Polen zum Beispiel absolvieren Krankenschwestern und Pfleger in der Regel ein umfangreiches Fachstudium, das sie mit einem Master-Diplom abschließen. In Deutschland gibt es das nicht. Die polnischen Abschlüsse sind außerdem europaweit anerkannt. Deshalb erhalten deutsche Pflegebedürftige eine gute Betreuung, wenn sie in einem Pflegeheim in Polen gepflegt werden. Auch von der Pflegekasse kommt finanzielle Unterstützung. Zwar dürfen deutsche Krankenkassen keine direkten Verträge schließen. Doch dem Pflegebedürftigen steht Pflegegeld zu. In der Pflegestufe 3 sind das über 700 Euro. Es steht Pflegebedürftigen zu, die von Angehörigen gepflegt werden, darf aber auch für ein Seniorenheim im Ausland ausgegeben werden. Weil die Kosten dort wesentlich niedriger sind, muss nur ein kleiner Teil selbst zugeschossen werden. Dafür reicht auch eine kleine Rente aus.

Pflegeheim in Polen - warum ist es empfehlenswert?

Deutschlandweit gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen. Aufgrund der stetig steigenden Pflegekosten ist es vielen Menschen nicht mehr möglich, ihre Angehörigen in einem deutschen Pflegeheim unterzubringen und dort adäquat pflegen zu lassen. Ein Pflegeheim in Polen ist deshalb oftmals eine willkommene Alternative.

Ein Pflegeheim in Polen als günstige Alternative

Einer der Hauptgründe, warum sich viele Menschen für ein Seniorenheim in Polen entscheiden, sind sicherlich die deutlich niedrigeren Preise. So kostet ein Pflegeplatz in Polen rund 900 bis 1700 Euro monatlich und ist damit deutlich günstiger als in einer deutschen Pflegeeinrichtung. In den monatlichen Kosten sind oftmals umfangreiche Leistungen inbegriffen, für die in Deutschland meist zusätzlich bezahlt werden muss. Beispielsweise wird bei bestimmten Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson eine besonders intensive Betreuung garantiert. Die Pflegebedürftigen haben die Möglichkeit, an verschiedenen Freizeitangeboten teilzunehmen oder Internet, TV und Telefon zu nutzen. Auch Massagen, Maniküre und Friseurbesuche sind meist mit der monatlichen Pflegepauschale abgegolten.

Polnische Altenheime bieten weitere Vorteile

Neben der kostengünstigen Unterbringung bietet ein polnisches Pflegeheim viele weitere Vorteile. Da die meisten Heime erst vor kurzem erbaut wurden, ist die Einrichtung entsprechend modern und speziell auf die Bedürfnisse der Bewohner ausgerichtet. Die Zimmer sind geräumig und meistens größer als in Deutschland. Die räumliche Ausstattung der Pflegeheime umfasst oftmals sogar Schwimmbäder und einen Fitnessbereich. Die Heime sind maßgeschneidert für Senioren aus Deutschland. Das Pflegepersonal ist gut geschult und spricht auch meistens Deutsch. Anders als in Deutschland, wo oft eine Pflegekraft für viele Pflegebedürftige gleichzeitig zuständig ist, ist in Polen der Personalschlüssel deutlich niedriger. So muss sich das Pflegepersonal nur um einen kleinen Kreis Senioren kümmern und kann deshalb viel besser auf den Einzelnen eingehen. Auch die ärztliche Versorgung ist rund um die Uhr sichergestellt. Viele polnische Altenheime überzeugen durch ihre schöne Lage in der Nähe von Kurorten oder Wäldern. In der Regel ist es sehr einfach, in ein Seniorenheim in Polen zu wechseln. Das Pflegegeld wird meistens weiter bezahlt.

Ein Pflegeheim in Polen - Wie viel kostet es?

Deutsche Pflegeheime unterscheiden sich von polnischen unter anderem darin, dass die monatlich zu tragenden Pflegekosten deutlich höher ausfallen. Viele Menschen können diesen erhöhten finanziellen Aufwand nicht leisten und entscheiden sich deshalb, ihre Angehörigen in einem Pflegeheim in Polen unterzubringen. Trotz ihrer niedrigeren Kosten stehen polnische Pflegeheime den deutschen in puncto Pflegequalität in Nichts nach.

Warum ist ein Pflegeheim in Polen so günstig?

Mehrere Faktoren tragen zu den niedrigen monatlichen Pflegepauschalen für ein Altenheim in Polen bei. Zum einen fallen die Löhne für das Pflegepersonal sehr viel niedriger aus als für die Kollegen in Deutschland. Teilweise ergeben sich hier monatliche Unterschiede von mehr als 1000 Euro. Zudem sind die Lebenshaltungskosten in Polen viel geringer als in Deutschland. So muss für Wasser, Strom, Telefon oder Lebensmittel weitaus weniger bezahlt werden. Schließlich besteht auch ein starker Währungsunterschied zwischen Polen und Deutschland. Rechnet man die polnische Währung Zloty in Euro um, so bekommt man für einen Euro in Polen deutlich mehr als in Deutschland.

Welche Kosten verursacht ein polnisches Pflegeheim?

Grob gesagt fallen für einen Aufenthalt in einem polnischen Pflegeheim monatliche Kosten von rund 900 bis 1700 Euro an. Verschiedene Faktoren wie die Art des Zimmers (Einzel-, Doppel-, Dreibett- oder Vierbettzimmer) oder die Lage spielen eine Rolle bei der Höhe des Preises. So sind Pflegeheime in der Nähe der deutschen Grenze oder von Kurorten meist etwas teurer. Im Vergleich zu Deutschland sind in den Polen in den Kosten oft deutlich mehr Leistungen enthalten. Dazu gehören beispielsweise eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, diverse Freizeit-Angebote, Verpflegung, Fahrdienste, Zimmerreinigung, Therapien wie Krankengymnastik, Internet und Telefon sowie Massagen und Friseurbesuche. Selbst die Kosten für die regelmäßige ärztliche Betreuung müssen nicht aus eigener Tasche bezahlt werden. In sehr vielen Fällen kann die monatliche Pflegepauschale durch die eigene Rente sowie das Pflegegeld problemlos bezahlt werden. Lediglich für Medikamente und Pflegeartikel muss bisweilen ein geringes zusätzliches Entgelt geleistet werden.

Bekomme ich weiter meine Rente, wenn ich in ein Pflegeheim in Polen umziehe?

Eine Rente ist der Lohn für ein arbeitsreiches Leben. Wer sie sich in Deutschland erarbeitet hat, behält grundsätzlich seinen Anspruch, wenn er in ein EU-Land zieht. Es gibt also die deutsche Rente auch in Polen, wenn Sie dort in ein Pflegeheim ziehen.

Meine Rente auch in Polen

Bei einer Altersrente, die nach dem Erreichen der so genannten Regelaltersrente nach dem 65. Lebensjahr gezahlt wird, gibt es gar keine Probleme. Ohne Kürzungen wird diese deutsche Rente in Polen gezahlt. Auch eine Rente wegen vollständiger Erwerbsminderung können Sie in voller Höhe mitnehmen, wenn Sie nach Polen in ein Seniorenheim ziehen. Vorsicht ist bei teilweisen Erwerbsminderungsrenten geboten. Bei dieser Frührente haben Sie aus Sicht der deutschen Rentenversicherung noch die Möglichkeit, teilweise zu arbeiten. Natürlich wissen die Mitarbeiter, dass deutsche Arbeitgeber keinen teilweise erwerbsgeminderten Arbeitnehmer einstellen. Sie bekommen wegen der Situation am Arbeitsmarkt deshalb die volle Erwerbsminderungsrente. Wenn Sie nach Polen in ein Altersheim ziehen, kommt es zu Schwierigkeiten. Weil hier der Arbeitsmarkt nicht berücksichtigt wird, bekommen Sie die Rente unter Umständen gekürzt. Sicher gehen Sie, wenn Sie sich vor Ihrem Umzug bei der Deutschen Rentenversicherung über alle Einzelheiten informieren.

Volle deutsche Rente in Polen

Bei jeder anderen deutschen Rente gibt es keine Schwierigkeiten, wenn Sie in ein Pflegeheim nach Polen ziehen. Auch bei einer Frührente, wie etwa die langjährig Versicherte oder die spezielle Rente für Frauen, macht die deutsche Rentenversicherung in Polen keine Schwierigkeiten und zahlt den Rentenbetrag voll aus. Dafür müssen Sie sich aber vor Ihrem Umzug an den für Sie zuständigen Rentenversicherungsträger wenden. Die Adresse dieser Stelle erfahren Sie aus Ihrem Rentenbescheid. Teilen Sie der Rentenkasse unbedingt rechtzeitig Ihre neue Adresse mit. Dann können sich die Mitarbeiter jederzeit an Sie wenden, wenn es wichtige Fragen zu klären gibt. Die Deutsche Rentenversicherung überweist Ihnen die Rente Monat für Monat auf Ihr Bankkonto. Wo Sie sich aufhalten, spielt dabei keine Rolle. Sollte sich jedoch die Bankverbindung ändern, muss die Rentenkasse das wissen. Sonst kann sie die Zahlungen nicht weiter überweisen. Achten Sie bitte darauf, dass es bei dem Wechsel des Kontos auch Bearbeitungsgebühren geben könnte. Dafür müssen Sie selbst aufkommen.

Behalte ich mein Pflegegeld auch im Pflegeheim in Polen?

Die Pflegebedürftigkeit kann durchaus jeden treffen. Dennoch sind hiervon in erster Linie meist ältere Menschen betroffen. Festgestellt wird die Pflegebedürftigkeit einer Person in der Regel vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen, auch MDK genannt. Je nach Umfang der Pflege ordnet dieser die Pflegebedürftigkeit der jeweiligen Person einer der Pflegestufen ein.

Sie erhalten Ihr Pflegegeld in Polen weiter

Sobald der MDK also die tatsächliche Pflegebedürftigkeit einer Person ermittelt und diese dann entsprechend ihrem genauen Umfang entweder der Pflegestufe 1, 2 oder 3 zugeordnet hat, kann die pflegebedürftige Person entscheiden, ob sie das von der Leistung vollkommen unabhängige Pflegegeld oder die anhand der Leistung gemessene Sachleistung für die Pflege für sich beanspruchen möchte. Der Unterschied besteht darin, dass das Pflegegeld direkt auf das Konto der pflegebedürftigen Person überwiesen wird, die Pflegesachleistungen werden hingegen direkt zwischen dem Dienstleister und der Pflegeversicherung abgerechnet. Bei dem Dienstleister kann es sich um ein deutsches Pflegeheim oder aber um einen ambulanten Pflegedienst handeln. Die Abrechnung erfolgt zwischen diesem und der jeweiligen Pflegekasse. Anders verhält es sich beim Pflegegeld, denn dieses bekommt die pflegebedürftige Person direkt und unmittelbar auf ihr Girokonto überwiesen. Diese Regelung greift insbesondere auch dann, wenn das Pflegegeld in Polen bezahlt wird.

Die deutsche Pflegeversicherung in Polen zahlt Pflegegeld

Sollten Sie also bereits öfters schon mal darüber nachgedacht haben, im Fall von Pflegebedürftigkeit im Alter in ein Pflegeheim in Polen zu ziehen, können Sie dies natürlich gerne tun. Allerdings nur, wenn Sie von Ihrer deutschen Pflegeversicherung in Polen das von der Pflegeleistung unabhängige Pflegegeld in Anspruch nehmen wollen. Um Ihren Pflegegeldanspruch auch tatsächlich zu bekommen, müssen Sie diese beiden Kriterien erfüllen: Zum einen dürfen Sie in Ihrer neuen Heimat Polen keinerlei mit dem Pflegegeld vergleichbaren finanziellen Leistungen erhalten. Zum anderen können Sie glaubhaft versichern, dass Sie außer Ihrer Rente sonst keine weiteren Leistungen aus Deutschland erhalten. Nur wenn Sie diese beiden Kriterien erfüllen, zahlt die deutsche Pflegeversicherung in Polen Ihr Pflegegeld problemlos weiter. Die für Sie zuständige Pflegeversicherung sollten Sie über einen geplanten Wohnortwechsel in jedem Falle rechtzeitig informieren. Anders sieht es bei der Pflegesachleistung aus, diese wird nicht einfach vollumfänglich an das Pflegeheim in Polen weiter bezahlt.

Was geschieht mit meiner Krankenversicherung in Polen?

In Deutschland planen immer mehr ältere Menschen ihren Lebensabend im Ausland zu verbringen. Vor allem Senioren-und Pflegeheime in Polen liegen zurzeit im Trend. Allerdings fragen sich viel Senioren, ob ein Umzug nach Polen Konsequenzen für die Krankenversicherung nach sich zieht?

Was bedeutet Krankenversicherung in Polen?

Im Jahr 1992 wurden die europäischen Aufenthaltsrichtlinen novelliert. Seit dem ist es deutschen Rentnerinnen und Rentnern erlaubt dauerhaft in einem anderen EU-Staat zu wohnen und ein echtes Aufenthaltsrecht zu erwerben. Allerdings müssen dafür zwei Kriterien erfüllt sein. So muss die umzugswillige Person in der Lage sein ihren Lebensunterhalt in Polen selbst zu finanzierten. Das bedeutet, das Einkommen beziehungsweise die Rente muss so hoch sein, dass auf keinen Fall zu irgendeinem Zeitpunkt ein Sozialhilfeanspruch im Ausland entstehen kann. Informationen, welche Mindestrente erforderlich ist kann bei den jeweiligen Konsulaten der EU-Mitgliedsstaaten in Erfahrung gebracht werden.

Krankenversicherung für Deutsche in Polen

Wer in Deutschland seine Rente bezieht, verliert in der Regel seine einmal erworbenen Leistungsansprüche nicht. Daher bleibt auch die Krankenschutzversicherung trotz des Umzugs in ein ausländisches Pflege- oder Seniorenheim bestehen, sofern es sich um EU-Staaten wie zum Beispiel Polen, Tschechien, Slowakei sowie Ungarn handelt. Das bedeutet, die Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Rentner beziehungsweise in einer deutschen Krankenkasse bleibt von der Verlegung des Wohnsitzes innerhalb der EU unberührt. Die Krankenkassenbeiträge werden auch weiterhin an den deutschen Krankenversicherer gezahlt. Somit ist die Krankenversicherung für Deutsche in Polen zu jeder Zeit gewährleistet. Kommt es zu einem Krankheitsfall, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung in Polen die anfallenden Kosten. Später werden dann die Kosten mit der deutschen Krankenversicherung verrechnet. Es ist besonders wichtig, sich von der heimatlichen Krankenkasse in Deutschland abzumelden und vom Umzug zu informieren. Diesbezüglich werden bei den Krankenversicherern Formulare (Formblatt S1) zur Verfügung gestellt. Damit ist jedoch nicht kündigen gemeint, denn das hätte die Aufhebung des Krankenversicherungsschutzes zur Folge.

Was ist beim Umzug ins polnische Seniorenheim zu beachten?

In den letzten Jahren haben die Kosten für gute Senioren-und Pflegeheime in Deutschland Rekordhöhen erreicht. Daher haben sich viele Senioren entschlossen in ein Altenpflegeheim in Polen umzuziehen, wo zu günstigen Konditionen der bestmögliche Service geboten wird. Damit der Umzug problemlos verläuft, sollten einige grundlegende Dinge beachtet werden.

Ein Pflegeheim in Polen finden

Ein Umzug in ein Pflegeheim in Polen stellt sowohl für Senioren, als auch für Angehörigen eine wesentliche Veränderung der bisherigen Lebensverhältnisse dar. Somit sollte bei der Suche nach dem passenden Seniorenpflegeheim größtmögliche Sorgfalt verwendet werden. Bei der Suche nach der richtigen Residenz sollten vor allem alle jeweiligen persönlichen Erwartungen, pflegerischen und medizinischen Notwendigkeiten sowie individuelle Wünsche berücksichtigt werden. Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten, um sich ein Bild über die verschiedenen Alten-und Pflegeheime, deren Leistungen und Kosten zu machen. Sind drei bis vier Pflegeheime favorisiert, empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Heimleitung per E-Mail oder Telefon. Viele Seniorenresidenzen bieten den Service des Probewohnens. Auf diese Weise kann die Qualität des Hauses hautnah miterlebt werden. Wer unsicher ist, kann die Unterstützung eines spezialisierten Beraters aus dem Internet in Anspruch nehmen. Dieser hilft nicht nur das passende Pflegeheim in Polen zu finden, sondern kümmert sich auch um alle Formalitäten und den Umzug.

Wichtig: Formular E121 und Auslandskrankenschein

Ist das richtige Seniorenheim gefunden, muss noch vor Vertragsschluss geklärt werden, ob beziehungsweise welche Sachen und Gegenstände die pflegebedürftige Person mitbringen darf. Gegebenenfalls muss ein Möbeltransportfahrzeug organisiert werden. Generell beleibt die Krankenversicherung bei einem Umzug nach Polen bestehen. dennoch müssen die Rentenversicherung und der Krankenversicherer von dem Wohnortwechsel informiert werden. Das bedeutet, die Krankenversicherung muss in Deutschland abgemeldet (nicht gekündigt) werden. Diesbezüglich stellen die Krankenkassen das Formular E121 kostenlos zur Verfügung. Die entsprechenden Beiträge werden dann weiter an die deutsche Krankenkasse entrichtet. In Polen kann allerdings nur die Leistung der örtlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden, auch wenn diese vom deutschen Standard abweichen sollte.

Zusammenfassung: Pflegeheim in Polen – Vor- und Nachteile

Denkt man über die Unterbringung der Verwandten in ein polnisches Pflegeheim, dann sollte man sowohl Vor- als auch eventuelle Nachteile solcher Lösung unter Betracht nehmen. Die nachstehende Zusammenfassung kann dabei hilfreich sein.

Pflegeheim in Polen - Vorteile

  • Niedrigere Kosten - im Vergleich zu deutschen Einrichtungen sind die polnischen Pflegeheime deutlich günstiger. Je nach der Qualität der Pflegeeinrichtung und anhängig vom Standard der Pflegeleistungen kostet die Heimunterbringung in Polen von 900 bis 1700 EUR monatlich.
  • Moderne Pflegeeinrichtungen – die polnischen Seniorenheime sind großteils modern ausgestattet. Viele davon wurden zwischen 2010-2013 errichtet. Es gibt dabei auch brandneuere Einrichtungen.
  • Hochwertige Ausstattung – die Seniorenheime in Polen bieten eine Vielzahl von Wohnoptionen, wie Einzelzimmer, Doppelzimmer, Apartment oder kleine Villa an. Die Zimmer sind modern ausgestattet, verfügen über alle erforderlichen Erleichterungen für Behinderte. Einige Pflegeheime haben sogar eigene Schwimmbäder und Fitnessräume.
  • Umfassendes Freizeitangebot – außer Pflegeleistungen bieten die polnischen Altenheime auch breites Freizeitangebot wie Spaziergänge, Nordic Walking und andere Bewegungsaktivitäten, Gedächtnistraining, Unterricht und kulturelle Ereignisse an.
  • Deutsche Patienten – das Angebot von polnischen Pflegeeinrichtungen hat unter deutsche Senioren ein sehr großes Interesse geweckt. Wenn man sich für den Einzug in ein polnisches Seniorenheim entscheidet, dann wird man wahrscheinlich eine Begleitung von anderen deutschen Patienten haben.
  • Deutsche Sprachkenntnisse – in vielen polnischen Pflegeheimen spricht man deutsch. Manche Pflegeeinrichtungen sind dabei ausschließlich auf deutsche Patienten spezialisiert. In solchen Heimen sprechen nicht nur Pflegekräfte, sondern Ärzte und Geschäftsführung deutsch.
  • Niedriger Personalschlüssel – polnische Pflegeeinrichtungen sind nicht so belegt wie die deutschen Heime. Aus diesem Grund bieten sie oft auch Möglichkeiten für individuelle Pflegeleistungen.
  • Pflegegeld in Polen – wenn man sich für den Einzug in ein polnisches Pflegeheim entscheidet, dann kann man oft in Polen das Pflegegeld weiter beziehen. Dieses wird dann direkt auf das Girokonto des Pflegebedürftigen gezahlt. Hierfür muss man jedoch einige Kriterien erfüllen.
  • Einfacher Einzug – die Heimunterbringung in Polen ist einfach und unkompliziert. Einige Formalitäten wie Formular E121 oder S1 muss man jedoch erledigen. Bei einigen polnischen Seniorenheimen kann sogar auf Hilfe beim Umzug rechnen.

Pflegeheim in Polen - Nachteile

  • Geringer Kontakt mit Angehörigen – der Einzug in ein polnisches Altenheim bedeutet oft, dass man von den Angehörigen weit entfernt wird. Dies kann sich auch mit geringeren Besuchen der Familienmitglieder verbinden. Einige polnische Seniorenheime sind jedoch im deutsch-polnischen Grenzgebiet gelegen.
  • Beschränkte Kontrolle – aufgrund der Entfernung ist die persönliche Kontrolle über die Qualität der Pflegeleistungen in polnischen Seniorenheimen wesentlich beschränkt. Deswegen ist Wahl eines guten und renommierten Seniorenheims so wichtig. Das Probewohnen vor der endgültigen Entscheidung und Vertragsabschluss kann dabei sehr hilfreich sein.
  • Sprachbarriere – obwohl die meisten polnischen Seniorenheime ankündigen, dass ihr Personal deutschsprachig ist, sollte man das selbst prüfen. Ein persönliches Gespräch mit Pflegekräften und Heimleitung vor Ort ist hier die beste Lösung.


Sollten Sie weitere Fragen haben, oder Sie wünschen sich ein Angebot von einer polnischen Residenz?
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